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Hohenemser Kulturfest

Konzerte

Donnerstag, 08. Mai,
19:30 Uhr
|
23
Markus-Sittikus-Saal, Graf-Maximilian Str. 3
• € 24 | Vorverkauf und ggfs. Abendkassa

Eröffnung mit Festrede und Konzert

Robert Misik – Festrede
tonart Sinfonietta – Konzert


Eröffnung mit Festrede und Konzert
tonart Sinfonietta (c) Dietmar Mathis
2009 kam mit der emsiana in Hohenems so manches in Fluss – auch die schöne Tradition eines bewegenden Eröffnungsabends, dessen musikalische Gestaltung zu den jährlichen Höhepunkten des tonart Sinfonietta-Orchesters
gehört. Im Mittelpunkt steht dieses Jahr das überaus reizvolle, von melodischem Überfluss geprägte Klavierkonzert Nr. 11 in D-Dur aus der Feder von Joseph Haydn, das sich seit der ersten Veröffentlichung 1784 höchster Beliebtheit erfreut. Den Solopart gestaltet Da-Chih Gogibedaschwili. Das Orchester wird traditionell von Markus Pferscher geleitet. Gegründet wurde die tonart Sinfonietta 2005 anlässlich der Eröffnung des neuen Markus-Sittikus-Saales und feierte damit die Rückkehr der Schubertiade nach Hohenems.

Robert Misik spricht in seiner Festrede über die „Überflussgesellschaft“, in der mehr und mehr Konsumgüter zur Verfügung stehen und die eklatante Armut abnimmt – in der aber auch ein Wettlauf um Prestigegüter einsetzt. Die
Überflussgesellschaft produziert ihren eigenen Stress: Verlustangst, Statuskonkurrenz, Gier und Ungleichheit. Und sie produziert viele Arten von Erschöpfung: ausgepowerte Menschen, einen erschöpften Planeten und die Klimakrise.

Nach Festrede und Eröffnungskonzert begleiten Ensembles der tonart Musikschule zu den unzähligen Ausstellungseröffnungen in der Hohenemser Innenstadt. Alle Ausstellungen, das Museum auf Zeit und das Kulturcafé Kitzinger haben bis in die Nacht geöffnet.

Robert Misik , kritischer Denker, Theoretiker, Schriftsteller, Journalist & Blogger, gehört zu den wachsten Chronisten österreichischer und globaler Verhältnisse. Zu lesen ist er regelmäßig beim „Falter“ oder in „Die Zeit“, im „Standard“ oder im „profil“ und in seinen pointierten Sachbüchern über die großen Themen unserer Zeit.

Da-Chih Gogibedaschwili  ist in Taiwan geboren und
studierte Klavier an der Musikuniversität Mozarteum Salzburg. Sie ist Preisträgerin des Bösendorfer-Wettbewerbs (Wien), des Mozart-Wettbewerbs (Salzburg) und des Klavierwettbewerbs „Cittá di Finale Ligure“ (Italien) und war Stipendiatin des Goethe-Instituts Basel. Ihre Konzerttätigkeit führte sie nach Deutschland, Italien, Holland, Wien und Fernost. Seit 1991 unterrichtet und korrepetiert sie an der tonart Musikschule und seit 2014 auch an der Rheintalischen Musikschule Lustenau.

Die tonart Sinfonietta setzt sich projektweise aus ehemaligen Musiker:innen des tonart Jugendsinfonieorchesters, deren Lehrer:innen, Musikstudent:innen und Freund:innen der Schule zusammen – und spielt mit hochrangigen Gastsolist:innen, wie Giora Feidman, Kian Soltani, Michele Andalò, Alexander Swete, Goran Kovačević , oder dem Rheingold Quartett. Seit seiner Gründung leitet Markus Pferscher, Künstlerischer Leiter der tonart Musikschule, das Orchester.
Robert Misik Festredner
Da-Chih Gogibedaschwili Solistin
tonart Sinfonietta Kammerorchester
Markus Pferscher Leitung

Freitag, 09. Mai,
20:30 Uhr
|
27
Salomon-Sulzer-Saal, Schweizer Straße 21
• € 29 / € 25 | Vorverkauf und ggfs. Abendkassa

Mélange Oriental
Special Guest: Timna Brauer

Weltmusik


Mélange Oriental
Special Guest: Timna Brauer
Mélange Oriental (c) Rastegar
Marwan Abado, geborener Palästinenser und in Wien lebend, ist ein Meister der arabischen Oud und in zahlreichen Projekten international tätig. Chen Zimbalista ist einer der profiliertesten israelischen Perkussionisten und stammt aus einer jüdischen Familie mit osteuropäischen Wurzeln. Diese beiden Ausnahmepersönlichkeiten treffen auf die steirischen
Musiker und interkulturellen Projektinitiatoren Erich Oskar Huetter (Cello) und Stefan Heckel (Akkordeon). Die Musik des Orients und europäische Klassik und Moderne begegnen sich
im improvisatorischen Zugang, hier arabische Taksims auf der Oud, dort rhythmische Pattern Music des 20. Jahrhunderts. Aus dem von Erich Oskar Huetter gegründeten Festival Sounding Jerusalem entstand das Projekt Mélange
Oriental, das einen musikalisch-klanglichen Spaziergang durch die Altstadt Jerusalems beschreibt. Um diesen Spaziergang zu vollenden lädt das Quartett die großartige Sängerin Timna Brauer als Special Guest ein, die u. a. alte jemenitische Hochzeitslieder ihrer mütterlichen Großeltern anstimmt und ihnen ein frisches Kleid verleiht.

Im Konzert von Mélange Oriental sind Kontraste eine leidenschaftliche, gelebte Realität. Das Ensemble schafft eine faszinierende Verbindung verschiedener kultureller und musikalischer Elemente. In dem das Gemeinsame über das Trennende gestellt wird, entstehen „Momente der Menschlichkeit“ des Nahen Osten.
Marwan Abado Oud
Chen Zimbalista Percussion
Erich Oskar Huetter Violoncello
Stefan Heckel Akkordeon
Timna Brauer Vocals

Samstag, 10. Mai,
19:30
|
27
Salomon-Sulzer-Saal
• € 25 (Vorverkauf / ggfs. Tageskassa)

Stefanie Boltz – Female

Jazzkonzert


Stefanie Boltz – Female
Stefanie Boltz (c) Uli Zrenner Wolkenstein
Stefanie Boltz ist von der deutschsprachigen Konzertlandschaft nicht mehr wegzudenken. Über Jahre lotete sie die Grenzen des Stimme-Bass-Duos Le Bang Bang‘ mit Sven Faller aus und steht seit 8 Jahren auch unter eigenem Namen als Leaderin und Songwriterin im
Rampenlicht.

Kreative Mitstreiter auf der Bühne sind Christian Wegscheider und Yvonne Moriel, unverzichtbare Bestandteile der deutschösterreichischen Musikszene. Mit „Female“ konzertiert Stefanie Boltz ein über lange Zeit gewachsenes Herzensthema, das Frau-Sein und Künstlerin-Sein zusammenbringt. Als Musen waren sie stets gefragt. Kunst und Musik selber zu erschaffen, war für Frauen über Jahrhunderte jedoch nicht minder abwegig wie Politik zu machen, Fußball zu spielen oder Flugzeuge fliegen. „Zur Welt bringen“ ist ja unumstritten ihre Domäne: Trotz aller Widrigkeiten haben starke Musikerinnen, ihrer Berufung folgend, über Jahrhunderte Musik von individueller Schönheit geschaffen.Dabei waren und sind sie – auch in Zeiten von Quote und Gender-Akrobatik – jedoch nicht so sichtbar wie vorhanden.

So betreten im Programm Heldinnen aus Mittelalter und Klassik, Pionierinnen des Blues, Women in Jazz sowie zeitgenössische Songwriterinnen – gemeinsam mit Stefanie
Boltz – die Bühne. Collagenhafte Momentaufnahmen aus Leben und Zeit der Künstlerinnen bringen uns ihr Leben, Reflektionen und ihre Sehnsüchte ebenso nahe wie ihre Werke.
Sabine Boltz Gesang
Christian Wegscheider Piano
Yvonne Moriel Violoncello

Sonntag, 11. Mai,
11 Uhr
|
27
Salomon-Sulzer-Saal, Schweizer Straße 21
• € 18 (Vorverkauf / ggfs. Tageskassa)

Quartett emsiana

Jazzmatinee


Quartett emsiana
Quartett Emsiana (c) Ursula Dünser
Jazzmusik verkörpert Überfluss auf vielerlei Ebenen. In den unerschöpflichen Möglichkeiten, die sie für Improvisation bietet, sprudelt sie förmlich über vor kreativer Freiheit und emotionaler Intensität. Jazz symbolisiert zudem auch kulturellen Überfluss: Er schöpft aus verschiedensten Traditionen, verbindet Genres und überschreitet Grenzen.

Genau diesem Prinzip folgt das Repertoire des Jazzquartetts
emsiana. Als Meister ihres Faches  präsentieren die vier Musiker:innen mit originell interpretierten Klassikern, u. a. von Miles Davis, Henry Mancini und George Gershwin, eine beeindruckende Mischung aus zeitlosen Melodien und mitreißender Improvisation und laden ihr Publikum ein, in ein Meer aus Klängen und Harmonien einzutauchen. Das Ergebnis: ein lebendiges und opulentes Musikerlebnis.

Das Quartett emsiana – bestehend aus Helia Samadzadeh, Peter Madsen, Dietmar Kirchner und Martin Grabher füllt – schon traditionell – am Sonntagmorgen den Salomon-Sulzer-Saal für eine tiefgehende Jazzmatinee.
Helia Samadzadeh Gesang
Peter Madsen Klavier
Dietmar Kirchner E-Bass
Martin Grabher Schlagzeug


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